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Pressemitteilung (1 Seite)
Pressemitteilung plus Kapitelübersicht (5 Seiten)
Inhalt | Autor
| E-Book-Konzept | Handlung
der einzelnen Kapitel
Kurvenwasser. Oder der holprige, etwas kopflastige
Flug des Tukans
Ein Roman über das Reisen. Von Thomas
Mader. Aus dem Wiesenburg Verlag
344 Seiten (Taschenbuch) – ISBN 978-3-939518-90-7
– 16,90 € – das E-Book ist Freeware
"... ein sprachgewaltiges
Erstlingswerk, das Lust macht, den
Alltag einfach Alltag sein zu lassen und mit dem Rucksack
fremde Länder zu erkunden. Und ganz nebenbei
sich selbst ... Eine Liebeserklärung an das Reisen
... Würde man eine Schublade suchen, in die das
Buch passt, so lägen sicherlich auch „Unterwegs“
von Jack Kerouac und „Der Fänger im Roggen“
von J. D. Salinger darin."
Thüringer
Allgemeine (TA)
"Mit
seinem ersten Roman "Kurvenwasser" gelingt
es Thomas Mader, die Essenz des Reisens zu fassen
... In fast jedem Absatz lauert ein interessanter
Gedanke, doch der wahre Held der Geschichte ist die
wunderbar fließende Sprache." Augsburger
Allgemeine
"Überall springen einem
mit Bedacht gewählte Vokabeln und fein geschnitzte
Satzfolgen ins Auge ... ein beeindruckender Roman."
Welt am Sonntag
"... sinnlich, packend und
farbig" General-Anzeiger
"Eine Entdeckung für
Südamerika-Neugierige und Sinnsucher." Westfälischer
Anzeiger
"Das zentrale Motiv: Wie
Reisen das Weltbild verändert." Rheinische
Post
"Exzellente Bildsprache"
Ostsee-Zeitung
"... der Erzählfluss
zieht den Leser schnell in seinen Sog. Auf den letzten
Seiten wird man nicht die erhoften Antworten finden
- doch man kann sicher sein, sich einige wichtige
Fragen gestellt zu haben." Westdeutsche
Allgemeine Zeitung (WAZ)
Weitere Besprechungen:
Audimax
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Rheinbote |
Alavia |
>>
Inhalt
Eine Reise durch Lateinamerika. „Irgendwas
läuft hier schief“, glaubt Zak und sucht die
Begegnung mit dem Zweifel, das große Abenteuer zwischen
Guatemala und Ecuador. Einerseits will er einen Standpunkt
finden inmitten all der Widersprüche, andererseits:
Wie soll man sich nur für etwas entscheiden, wenn alles
so gottverdammt relativ ist?!
Media Luna, die Dancehall-Queen, wird nachts an seiner
Tür kratzen. Peter, der letzte Pirat, erklärt
seinen ganz eigenen Buddhismus. Mit den Schmugglern von
der Flor Isleña zählt Zak die Inseln vor Panama.
Und Leo, Typ Gangsta Rapper, will wissen, was zum Teufel
er in Belize zu suchen hat. Der humpelnde Strandphilosoph
Jean würde antworten, dass es ohne Frage die Inspiration
ist, die uns alle treibt. Pura vida, man! Und Zuhause wartet
Laila, mit der Zak verabredet hat, dass Ehrlichkeit vor
Treue geht.
Ein Roman über das Reisen in einer erodierenden Welt,
ein rauschender Wortstrom, ein fragendes Hin und Her nach
dem Mehr. >> to top
>> Autor
Thomas Mader (tom) ist Redakteur der Westdeutschen Allgemeinen
Zeitung (WAZ) in Essen und arbeitet dort im Ressort Panorama.
Was geografisch meist Rhein-Ruhr bedeutet, thematisch allerdings
auch Interviews mit dem Dalai Lama und Telefonate mit Herrn
Koslowski aus Oberhausen einschließt. Die ganze Welt
also, vom Horizont bis zur Haustür.
Zuvor schrieb er auch für Merian, Welt am Sonntag,
Spiegel Online, Max, die Mülheimer Theatertage NRW
("Stücke") u.a. Kurvenwasser ist sein erster
Roman.
Der tom wurde 1976 im Ruhrgebiet geboren, studierte Geographie,
Politik und Philosophie in Düsseldorf und bereiste
mehrfach Lateinamerika. Journalistische Arbeiten auf: www.tomtext.de.
>> to top
>> E-Book-Konzept
"Das E-Book gibt es gratis zum Download: www.kurvenwasser.de"
Ein solcher kurzer Service-Hinweis zu einer eventuellen
Rezension würde dem Buch sehr helfen und liegt sicher
auch im Interesse des Lesers/Hörers.
Diese innovative Werbemaßnahme folgt dem Freeware-Gedanken.
Verlag und Autor denken, dass sie die Reichweite des Buches
erhöht. Was bislang eher im Musikbereich Standard ist,
soll nun in der Literatur getestet werden.
So ist es ausdrücklich erwünscht, dass das Buch
elektronisch weiterverbreitet wird. Jeder kann es seinen
Freunden per Mail schicken, es auf der eigenen (nicht-kommerziellen)
Homepage zum Download bereitstellen oder in seinem Community-Profil
über einen Link anbieten. Änderungen sind dabei
untersagt. Der Abdruck, auch auszugsweise, darf nur mit
schriftlicher Genehmigung des Verlags erfolgen.
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>> Kapitelübersicht
Achtung. Wer vorhat, das Buch ganz zu
lesen, sollte diese Rubrik überschlagen
Prolog
Reflex. Diese endlose Warteschleife irritierend
gleicher Räume
Ein Hotelbadezimmer als Spiegelkabinett. Aber es gibt nicht
viel zu reflektieren: Nach dem großen Aufbruch wallt
der Nihilismus wie Dampf. Und doch deutet sich hier die
Motivation der Reise an: nämlich eine Motivation zu
finden. Die Überwindung der Langeweile und der scheinbaren
Unvereinbarkeit von rationalem und romantischem Blick.
Amsterdam, Mexiko, Guatemala (1)
Abflug. Das Relativitätsprinzip im Schein der
letzten Liebeskerze
Ein Sprung an den Anfang des Tages. Abschied von Laila,
Schilderung der emotionalen Ausgangssituation. Losgelöst
von ihren bisherigen Bezügen, beginnen die Dinge sich
zu drehen und winden. Kleinabenteurliche Ankunft in Antigua.
Antigua und Rio Dulce (2)
Sturm und Drang. Tropischer Zucker, tropisches Salz
(Ja! lieber Jack K.)
Roberto überredet Zak und Petra, mit ihm und Edgar
einen Trip in die Karibik zu unternehmen, gleich vom Tresen
los. Doch weil man nicht ewig Alkohol nachkippen kann, ernüchtert
das erste große Abenteuer, und Petra definiert Zaks
Konflikt: Ein Ziel suchen und sich gleichzeitig dem Zufall
überlassen – das schließt sich irgendwie
aus.
Monterrico (3)
Lotos. Oder der Versuch ohne Urteile durch die Welt
zu ziehen
Meditation am Strand von Monterrico. So kann es nicht weitergehen,
viele kleine Männer zerren an den Ohren. Und Laila
macht die Verwirrung komplett. Aber Zak entschließt
sich gegen Entscheidungen und für Geduld.
Das Hochland von Guatemala (4)
Mais. Oder Heimat ist dort, wo deine Rollen definiert
sind
Die Weite des Hochlandes – bedeutet sie nicht Freiheit?
Für die Maismenschen scheint sie eher Beschränkung
zu sein. Immerhin wissen sie noch, was Heimat bedeutet,
im Gegensatz zu Zak, der ihnen im Kino, auf einem Berg und
zwischen Kolben begegnet. Der edle Wilde bleibt eben eine
Versuchung.
Lanquin und Rio Dulce (5)
Libido. Drei unbedachte Worte, und man ist gebunden
Im Wasserparadies von Semuc Champey taucht plötzlich
Judith auf. Nachts, in einer Tropfsteinhöhle erklärt
Zak ihr seine Gebundenheit an Laila – und erfährt,
dass Reisen auch sublimierter Sex sein kann. In einer karibischen
Dancehall kommen Judith und Zak sich hautnah … aber
„Ich liebe dich“ ist eine Fessel.
Lívingston (6)
Das Dorf. Oder jeder Käfig sucht sich seinen
Vogel
Endlich ist Zak angekommen in der Karibik, im Rastadorf
Lívingston. Er, der selber Dreadlocks trägt,
sucht natürlich Verbindung zu Lobster, Media Luna,
Nutty und Mama Africa. Und er entdeckt die Verknüpfungen,
die alle miteinander verbinden. Doch die Regeln nach denen
in diesem Soziotop gespielt wird, werden vom Tourismus gesetzt.
Belize (7)
Tatsache. Die Straße ist eine Straße
ist eine Straße
Waynes Arbeitsplatz ist die Straße vor Zaks Unterkunft.
Geldharte Realität und funky Schau flanieren hier unausweichlich
Hand in Hand. Der große Bruder Leo (Typ Gangsta Rapper)
jedenfalls ist eine ziemlich intellektuelle Herausforderung.
Er will wissen, was Zak hier zu suchen hat. Selbst der Knast,
in dem Wayne landet, entpuppt sich als Ort der Begegnung.
Tikal und Copán (8)
Das Konzept. Oder der holprige, etwas kopflastige
Flug des Tukans
Tikal: Tempel V erinnert Zak an seine Kindheit, als er noch
nichts wusste von Heisenberg und Unschärferelation,
der Rettung des Chaos. Dieser Bau soll also Gott beweisen.
In Copán trifft Zak zwei Schmuckmacher und nimmt
an ihrer Maya-Zeremonie teil: kindisch, wie aus einer Zeit,
als die Analyse noch nicht war. Die Pauschaltouristen sind
geschockt.
Roatán (9)
Nirvana. Wo Henry Morgans Schatz vergraben liegt
Peter ist ein moderner Pirat, eine Peter-Lustig-Ich-bin-vor-nix-fies-Reinkarnation.
Im paradiesischen West End säuft und kokst er sich
zu Tode. Nik dagegen ist Buddhist (und redet gern darüber).
Zak erkennt die Dialektik zwischen Gier und Gleichmut. Und
Ed spielt Ninetynine Loveballons auf der Gitarre.
Tegucigalpa (10)
Evolution. Auf die Liebe, das Leben und den Tod
… welcome to la América!
Cornelio ist ein wandelnder Welt-Almanach. Mit seinen Rätselspielen
treibt er Zak zur Verzweiflung, aber das ist eben seine
Art, Freunde willkommen zu heißen in Amerika. Im La
Tigra Nationalpark brütet Zak über die Evolution
und findet, dass Mutation die Grundlage der Freiheit sein
muss. Und die Tropen sind nicht ohne Gedächtnis: Erinnerung
lebt in der Vielfalt der Form. Das hätten schon die
Eroberer sehen können.
San Salvador und La Libertad (11)
Otelcalifornia. Oder Don Feliz und das Summen des
Krieges
Mit Gerald landet Zak in einem Surf- und Fischerdorf an
der Bürgerkriegsriviera. Frank hütet seine Pläne,
das „Whorehouse“ zu übernehmen. Am Strand
erzählt ein betrunkener Familienvater vom Massaker.
Danielo der Koch hat eine wilde Pacman-Yin-Yang-Kreuz-Theorie.
Und Don Feliz spielt eine Partie Schach immer bis zum bitteren
Ende. Blutige Geschichten summen in der Frühlingsluft
wie ein Tinnitus.
Estelí, Jinotega, Managua
und León (12)
Revolution. Die freie Liebe in Zeiten der Eifersucht
(pimp your system)
Nicaragua ist krank und macht krank. Ein fiebernder Zak
findet sich von hungrigen Kindern umlagert. An der Schnittstelle
zwischen den Systemen, Kapitalismus und Kommunismus, zerbröselt
die Würde. Was vom Selbstmord abhält, sind Apfelsinen.
Und Laila.
Bluefields und die Maisinsel
(13)
Wracks. Tauche nie gegen dein Gefühl
Auch die Karibikküste ist marode. Rostende und menschliche
Wracks wohin man schaut. Etwa der schnüffelnde Elmore,
der Andres, Tom, Layne und Zak Dope, Sauerstoff und Frauen
andrehen will. Aber das verstieße gegen die dritte
Taucherregel. Dann doch lieber die Bibel rauchen und auf
die Offenbarung warten.
Montezuma (14)
Pura Vida. Inspiration ist ohne Frage, was uns alle
treibt
Die meisten Sucher suchen nach Glück. Der humpelnde
Strandphilosoph Jean würde das nicht von sich behaupten.
Inspiration ist ohne Frage, was uns alle treibt. Und jeder,
der sich daran macht, sein Leben zu gestalten, gleicht einem
Bildhauer am Steilhang. Und kann gefährlich stürzen,
wie Zak, als Bobo ihn aus seiner Kneipe wirft.
San José, Cahuita (15)
Entropie. So viele Ameisen nagen an der Konsequenz
Zuviel Pizza, zuviel Sehnsucht, zuwenig Konsequenz. Zak
spürt an einem Elefantenfriedhof von Strand, dass er
vorwärts muss, um nicht rückwärts zu reisen.
So wie dieser weiße Mann in der Bar, der sich von
schwarzen Schwänzen umzingelt sieht. Aber da ist noch
etwas anderes: Er findet Poesie in den Naturgesetzen.
Panama (16)
Das Spiel. Wer die Flagge erobert, hat die Schlacht
gewonnen
Bocas del Torro ist ein weiteres Piratenkaff, aber Heike
aus O-Land beißt sich hier durch. Respekt ist die
Basis aller Moral, glaubt sie. Und in Panama macht sich
der Schnorrer Claude daran, die Grenzen dieser Regel auszutesten.
Zak nimmt es sportlich.
Colón, San Blas (17)
Die Inselblume. Wenn der Mond aus Milch und Honig
wär
Am Coco Solo Pier ergattert Zak eine Passage nach Kolumbien.
Doch der kleine Frachter muss an einer Indianerinsel halten.
Wegen des schlechten Wetters oder wegen der Patrouillen?
Denn die Inselblume stellt sich als Schmuggelboot heraus.
Die Cunas scheinen immun gegen die Sehnsucht, wie sie die
Matrosen und Zak auf seine Art treibt.
Cartagena und Santa Marta (18)
Hippiando. Joints im Uhrzeigersinn, Zecken dagegen
Der Dealer im Hotel Miramar tritt im Anzug auf, und im Tayrona-Park
ist es der Keksverkäufer mit der gelben Mütze,
der Arnulf und Zak mit Gras versorgt. Doch hinter dem Hippie-Leben
mit Rollenspielen und regnenden Leguanen, baut sich die
Sorge um Laila auf. Zak beschließt, das Rauchen aufzugeben
– es ist überhaupt eine erste Entscheidung.
Bogotá und die Berge
(19)
Unterwegs. Ein fragendes Hin und Her nach dem Mehr
Drei Begegnungen in Bogotá zeigen die überraschenden
Wendungen, die ein Reisetag bringen kann: Zak bekommt einen
Smaragd geschenkt, verteidigt sein Messer gegen einen Soldaten
und wird von einem Araber für einen Israeli gehalten.
Laila nennt ihn egoistisch am Telefon, doch eigentlich will
Zak nichts anderes tun, als zwischen den wilden Bergen von
Medellín herumzukurven, und sich dieser Meditation
hinzugeben, die Reisen heißt.
Ecuadors Norden (20)
Die Entscheidung. Ein Königreich aus Asche,
so einfach ist das
In den goldenen fünf Minuten von Quito scheint das
Reisen endlich Selbstzweck geworden zu sein, und weil zu
Hause so gesehen nur eine weitere Station unter vielen sein
wird, entschließt Zak sich, zu Laila zurückzukehren.
Doch der Moment, bzw. das Leitungswasser birgt den Keim
einer Krankheit. Fiebernd macht sich Zak an die Besteigung
des Cotopaxi.
Vilcabamba (21)
Prisma. Unter uns abstrakte Berge, über uns
fraktale Geometrie (shine on …)
Bevor es heimwärts geht, zeigen Nils, Elsebeth und
Debbie, wie schillernd man sein Leben gestalten kann –
und dass man die Konsequenzen zu tragen hat; egal ob man
sich für die Breite oder die Tiefe der Möglichkeiten
entscheidet. Im Kaktusrausch erlebt Zak mit Nils den Höhepunkt
seiner Reise auf der Nase des Mandango. (Nils vergisst die
Taschenlampe.) Und ein Trip zu einer Sekte von Frutariern
demonstriert die Grenzen des Extremen.
Epilog
Kurvenwasser. Und die Ewigkeit dauert, solange kein
Ende abzusehen ist
Abspann am Flughafen. Kein Fazit, kein Ausblick –
und genau dafür die Begründung. Was sich verändert
hat, sind Kleinigkeiten im Blick: Liebe ist ein Versprechen
und trotzdem nur ein Wunsch. Und auch die Konsequenz hat
ihren Preis, die Welt ist nicht schlecht, sondern nur zerrissen.
Diese Differenzen gilt es einfach auszuhalten.
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